Die häufigsten Fehler bei der barrierefreien Badsanierung – und wie Sie sie vermeiden

Die häufigsten Fehler bei der barrierefreien Badsanierung – und wie Sie sie vermeiden

Ein barrierefreies Bad bedeutet Sicherheit, Komfort und Unabhängigkeit – egal ob im Alter, mit eingeschränkter Mobilität oder einfach als zukunftssichere Lösung für die ganze Familie.
Doch bei der Planung und Umsetzung schleichen sich oft Fehler ein, die später teuer und ärgerlich werden können.

Damit Sie entspannt umbauen können, zeigen wir die häufigsten Fehler bei der barrierefreien Badsanierung – und geben Tipps, wie Sie sie vermeiden.


1. Dusche nicht wirklich bodengleich

Viele Umbauten werden als „barrierefrei“ beworben, obwohl die Dusche eine kleine Kante oder Stufe hat.
➡️ Problem: Stolperfallen bleiben bestehen, Rollstühle oder Gehhilfen kommen nicht durch.
Tipp: Eine echte bodengleiche Dusche mit minimalem Gefälle und rutschfestem Belag einplanen.


2. Zu wenig Bewegungsfreiheit

Gerade in kleinen Bädern wird der Platz oft zu knapp bemessen.
➡️ Problem: Das Bad ist für Rollstuhlfahrer oder Senioren schwer nutzbar.
Tipp: Mindestens 120 × 120 cm Bewegungsfläche, besser 150 × 150 cm, vor WC, Waschbecken und Dusche einhalten.


3. Haltegriffe vergessen oder falsch angebracht

Viele Bauherren denken erst spät an Haltegriffe – oder montieren sie an unpraktischen Stellen.
➡️ Problem: Sie helfen nicht, sondern stören oder wirken „krankenhausartig“.
Tipp: Griffe vorab in der Planung berücksichtigen. Heute gibt es dezente Designs, die sich unauffällig integrieren lassen.


4. Falsche Materialwahl bei Böden

Fliesen sehen modern aus – sind aber nicht automatisch rutschfest.
➡️ Problem: Glatte Oberflächen können im Nassbereich lebensgefährlich werden.
Tipp: Auf rutschhemmende Fliesen (R10 oder höher) setzen. Auch strukturierte Beläge oder Vinylböden sind möglich.


5. Beleuchtung und Kontraste unterschätzt

Ein sicheres Bad braucht nicht nur Technik, sondern auch Orientierung.
➡️ Problem: Schlechte Beleuchtung oder fehlende Kontraste erschweren die Nutzung.
Tipp: Ausreichend helles, blendfreies Licht installieren. Farbkontraste zwischen Boden, Wand und Sanitärkeramik helfen bei der Orientierung.


6. Förderung zu spät beantragt

Viele Fördermittel von KfW oder Pflegekasse müssen vor Baubeginn beantragt werden.
➡️ Problem: Wird der Antrag vergessen, gibt es keinen Zuschuss.
Tipp: Frühzeitig mit Fachbetrieb sprechen und Unterstützung bei Anträgen sichern.


7. Alles selbst planen

Barrierefreie Sanierungen wirken oft „einfach“ – doch Details wie Gefälle, Türbreiten, Bewegungsflächen oder Förderbedingungen sind komplex.
➡️ Problem: DIY-Lösungen entsprechen meist nicht der Norm und sind später teurer.
Tipp: Fachbetrieb mit Erfahrung einbeziehen, der Planung, Ausführung und Förderanträge aus einer Hand anbietet.


📝 Fazit

Ein barrierefreies Badezimmer ist eine Investition in Sicherheit, Komfort und Zukunft.
Wer die genannten Fehler vermeidet, spart nicht nur Kosten, sondern gewinnt ein Bad, das den Alltag deutlich erleichtert.

👉 Unser Tipp: Holen Sie sich eine kostenlose Beratung mit Aufmaß und 3D-Planung – so sehen Sie schon heute, wie Ihr neues Bad morgen aussehen kann.


 

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